in der Pfarrei St. Georg Dinkelsbühl

Herzlich willkommen auf den Kirchenmusikseiten unserer Pfarrei!

Schauen Sie sich um, erfahren Sie mehr über unsere Chöre und unsere Orgeln, lassen Sie sich einladen zu unseren Konzerten – oder zum Mitsingen in einem unserer Chöre, die in schöner Regelmäßigkeit unsere Gottesdienste mit ihrem Gesang bereichern.

Hinweise zu den besonderen musikalischen Aktivitäten in unseren Gottesdiensten entnehmen Sie bitte auch dem jeweils aktuellen „Georgsboten“!

Ihr Volker Oertel, Kantor am Münster St. Georg


Münsterkantor ist Volker Oertel, E-Mail: dkbvi@t-online.de, Homepage: www.dkbvi.de

Volker Oertel, geboren 1968 in Coburg, studierte nach dem Abitur am Meistersingerkonservatorium Nürnberg. Seit 1991 ist er als Musiklehrer und Kirchenmusiker in Dinkelsbühl und Umgebung tätig. Von 1991 bis 2019 unterrichtete er an der Städtischen Musikschule Dinkelsbühl die Fächer Saxophon, Klarinette, Klavier, Musiktheorie und Ensemble. Im Frühjahr 2013 begründete er die Konzertreihe „Orgel um halb“ am Münster St. Georg, die sich schnell als fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt etabliert hat. 2014 trat er die Stelle als Kichenmusiker am Münster St. Georg an. Neben seinem kirchenmusikalischen Engagement ist er als freischaffender Musiker, Musiklehrer, Herausgeber von Noten und Fotograf aktiv.

Die Chöre am Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Neue Sängerinnen und Sänger sind immer herzlich willkommen!

Bei Interesse bitte im Pfarrbüro melden: Tel. (09851) 22 45

Alle Chorproben finden im kleinen Saal des Pfarrzentrums (EG) statt.

Münsterchor: Chorleiter Volker Oertel, Proben mittwochs um 19:30 Uhr

Jugendchor: Chorleiter Joe Consentino, Proben freitags um 18:00 Uhr

Kinderchor: Chorleiter Joe Consentino, Proben freitags um 17:00 Uhr

Kolpingchor: Chorleiterin Karin Hofmann, Proben vierzehntägig donnerstags um 19:45 Uhr

Die Hauptorgel von St. Georg

Foto: © Volker Oertel

Die Hauptorgel von St. Georg wurde 1997 von der Orgelbau Firma Rieger (Schwarzach / Vorarlberg) erbaut. Sie verfügt über 58 Register. Es handelt sich um eine dreimanualige Schleif­ladenorgel (mit Pedal) mit mechanischer Spiel- und Regis­ter­traktur nebst zusätzlicher elektrischer Register­steuerung (sog. „Doppeltraktur“).

Eine 768-fache Setzeranlage mit Sequenzerschaltung erlaubt dem Organisten die Voraus­programmierung verschiedener Orgel­registrierungen. Der Spieltisch befindet sich freistehend an der Emporen­brüstung. Insgesamt sind 3.939 Pfeifen verbaut; die Gesamt­höhe des Orgelgehäuses über dem Emporenboden beträgt ca. 13,3 Meter.

Eine Besonder­heit stellt das in das Orgel­gehäuse integrierte Bild des Drachentöters St. Georg dar, das 1860 von Julius Frank geschaffen worden war und um 1890 seinen Platz über dem nordöstlichen Seitenportal gefunden hatte.

Foto: © Volker Oertel

Die Schwedenorgel

Foto: © Volker Oertel

Mit dem vermutlich um 1610 vom Nürnberger Orgelbaumeister Stephan Cuntz erbauten Orgelpositiv beherbergt unser Münster einen besonderen kirchenmusikalischen Schatz: Es handelt sich um die älteste spielbare Orgel Mittelfrankens.

Das Positiv wurde ursprünglich für die Spitalkirche (Heilig Geist) gebaut. Nachdem die Schweden im Jahr 1632 St. Georg verwüstet und auch die Orgel ausgeplündert hatten, wurde die Kirche von den Protestanten übernommen. Sie brachten ihr Instrument aus der Spitalkirche mit. Als sie 1634 wieder aus der Kirche ausgewiesen wurden, haben die Katholiken das Instrument als Pfandobjekt für ihre unbrauchbar gewordene Orgel behalten. Mit einem Vergleich endete ein Rechtstreit im Jahr 1642 – gegen eine finanzielle Abfindung ging das wertvolle Instrument in den Besitz der katholischen Gemeinde über und wird seither im Volksmund „Schwedenorgel“ genannt.

Seit einer behutsamen, substanzschonenden Restaurierung durch die Firma Orgelbau Klais (Bonn) im Jahr 1988 hat die Tragorgel ihren festen Platz auf der rechten Seite im Altarraum von St. Georg.

Foto: © Volker Oertel

Die Dispositionen unserer Orgeln

I. Manual, Hauptwerk, C-a“‘: II. Manual, Positiv, C-a“‘, schwellbar:
1. Principal 16′
2. Principal 8′
3. Flûte harmonique 8’
4. Bourdon 8’
5. Gamba 8′
6. Octav 4′
7. Spitzflöte 4′
8. Quinte 2 2/3′
9. Superoctav 2′
10. Cornet 5-fach 8′ (ab f°)
11. Großmixtur 2′
12. Mixtur 1’
13. Trompete 16′
14. Trompete 8′
15. Trompete 4′ 
16. Principal 8′
17. Holzgedackt 8′
18. Salicional 8′
19. Octav 4′
20. Rohrflöte 4′
21. Sesquialtera 2-fach 2 2/3′
22. Octav 2′
23. Flachflöte 2′
24. Larigot 1 1/3’
25. Scharff 1 1/ 3′
26. Trompete 8′
27. Cromorne 8′
28. Clarinette 8’
Tremulant
III. Manual, Schwellwerk, C-a“‘: Pedalwerk, C-f‘:
29. Bourdon 16′
30. Geigenprincipal 8′
31. Cor de nuit 8′
32. Gamba 8′
33. Voix céleste 8′
34. Doppelflöte 8′
35. Prestant 4′
36. Flûte octaviante 4′
37. Nazard 2 3/3′
38. Quarte de Nazard 2′
39. Tierce 1 3/5′
40. Plein jeu2 2/3′
41. Basson 16′
42. Trompette harmonique 8′
43. Clairon harmonique 4′
44. Hautbois 8′
45. Voix humaine 8′
Tremulant
46. Untersatz 32′, ab C aus 49. (160 mm WS)
47. Principal 16′
48. Violonbaß 16′
49. Subbaß 16’
50. Octav 8’
51. Violoncello 8’
52. Gedeckt 8’
53. Choralbaß 4′
54. Kontrabombarde 32′ (160 mm WS)
55. Bombarde 16′
56. Fagott 16′
57. Posaune 8′
58. Clarine 4′




Die Schwedenorgel verfügt über ein Manual (C-a“‘), wobei die Große (also die unterste) Oktave – wie bei kleinen Orgeln aus dieser Zeit oft üblich – als so genannte kurze Oktave ausgelegt ist: Die Tastatur beginnt mit der E-Taste; die Tasten sind aber wie folgt belegt: E = C, Fis = D, Gis = E. In der Großen Oktave können also nur diese Töne zum Klingen gebracht werden: C, D, E, F, G, A, B, H.

Folgende Register stehen zur Verfügung:

Grob Gedact 8f

Quinta 3f

Principal 2f

Flauta 4f

Octava 1f

Regal 8f

Orgelkonzerte in St. Georg

Unter dem Motto „Orgel um halb – 30 Minuten Orgelmusik in St. Georg“ finden regelmäßig

freitags um 15:30 Uhr

halbstündige Orgelkonzerte an der großen Rieger-Orgel des Münsters statt.

Foto: © Volker Oertel

Es spielt Münsterkantor Volker Oertel. Zu hören sind wöchentlich wechselnde Programme; neben klassischen Orgelwerken aus den verschiedenen Jahrhunderten kommt zwischendurch auch mal Jazz oder Filmmusik zum Klingen. Bei jedem Konzert liegen Programmzettel mit Informationen zu den jeweils gespielten Stücken und zur Orgel auf. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Kommen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich von den vielen klanglichen Facetten unserer großen Orgel verzaubern!

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Kommen Sie doch mal vorbei und lassen Sie sich von den vielen klanglichen Facetten unserer großen Orgel verzaubern!


Konzerte im Münster St. Georg